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XXV Woche im Jahreskreis – Freitag

Die Geschichte von Piera und Luigi 

Am einundzwanzigsten Tage des siebenten Monats geschah des Herrn Wort durch den Propheten Haggai: Sage zu Serubbabel, […] dem Statthalter von Juda, und zu Jeschua, […] dem Hohenpriester […]: Wer ist unter euch noch übrig, der dies Haus in seiner früheren Herrlichkeit gesehen hat? Und wie seht ihr’s nun? Sieht es nicht wie nichts aus? Aber nun, Serubbabel, sei getrost, […] sei getrost, Jeschua […]! Sei getrost, alles Volk im Lande, spricht der Herr, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der Herr Zebaoth […]. Denn so spricht der Herr Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern. Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen […] Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der Herr Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der Herr Zebaoth. Hag 2,1-9

Piera und Luigi, ein sehr sympathisches Ehepaar, in dem wir kaum verstehen, wer befehlt, luden uns vor einigen Jahren zum Essen in ihrem Haus in Toskana ein. Spät am Nachmittag empfohlen wir uns: Wir waren noch nicht vom Tor hinausgegangen, dass wir im Rückspiegel unseres Wagens schauend bemerkten, dass sie wild stritten.

In früheren Jahren stritten sie oft, aber in letzter Zeit haben wir sie getroffen und sie verstanden sich lieblich wie ein junges Ehepaar in Flitterwochen. „Was ist es geschehen?“ haben wir gefragt. „Wir haben unsere Ehe renoviert“ antwortete Luigi. „Das können wir selbst sehen, aber wie ist es geschehen?“. „Das geschah wären einer Gebetszusammenkunft mit manchen unseren Freunden, die wir danach gefragt haben, für uns zu beten. Auf einmal einer von ihnen hat die Bibel geöffnet und hat begonnen, den Anfang des Buchs Haggai zu lesen“.

Das war die Stelle von heute, in der man über den Wiederaufbau des Tempel von Jerusalem spricht: „Wer ist unter euch noch übrig, der dies Haus in seiner früheren Herrlichkeit gesehen hat? Und wie seht ihr es nun? Sieht es nicht wie nichts aus? Aber nun sei getrost und arbeitet! denn ich bin mit euch“. „Wir haben uns einander gesehen – hat Piera hinzufügt – denn wir wurden bewusst, dass der Herr sprach uns: Der Tempel wiederzubauen war unsere Ehe. Wir sind nach Hause zurückgekehrt und die ganze Nacht haben wir über jene Stelle der Heiligen Schrift nachgedacht. Jetzt – endete Piera – haben wir begonnen, zusammen zu beten, und unsere Ehe ist renoviert worden“. Vor solchem Zeugnis muss man anerkennen, dass manche Lagen nur der Herr regeln kann. Die Anwälte und die Richter können dazu nichts machen. Piera und Luigi sind aber so demütig gewesen, dass sie nach dem Beten der Glaubensbrüder gefragt haben und begonnen haben, zusammen zu beten. Wenn ein Ehepaar, die mit Schwierigkeit seine Ehe lebt, beginnt zu beten, nimmt der Herr die Lage in die Hand und beginnt, sie zu renovieren.

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