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IV Woche der Osterzeit – Mittwoch

Das Unterscheidungsvermögen und der Heilige Geist

Das Wort des Herrn aber wuchs und breitete sich aus. Nachdem Barnabas und Saulus in Jerusalem ihre Aufgabe erfüllt hatten, kehrten sie zurück; …. In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, … . Luzius von Zyrene, Manaën, ein Jugendgefährte des Tetrarchen Herodes, und Saulus. Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen. Apg 12,24-13,3

Wie konnte der Heilige Geist den Brüder der Gemeinschaft von Antiochia mitteilen, Barnabas und Saulus für seinen Plan aufzusparen? Es ist fast sicher, dass er seine Stimme nicht hören ließ, wie es an der Taufe Jesu geschah, als er in Form von Taube herunterging und die Stimme des Vaters gehört wurde, die sagte: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören“ (Mt 17, 5). Nichts ist dem Heiligen Geist unmöglich; trotzdem bewahrt der Geist die besonderen Arten, den Menschen seine Botschaften zu schicken, einzigartigen Lagen in der Heilsgeschichte. Jene Momente kann er auch einen Engel schicken, wie er bei der Verkündigung Mariä oder dem Verkünden der Geburt des Retters dem Schäfern tat. Es ist der Geist, der die Arten und die Momente auswählt. Das Leben besteht aber nicht aus einem aufeinander Folgen von besonderen Momenten: Es besteht aus täglichen Wahlen, wozu der Christ den Willen Gottes unterscheiden muss. Zu jeder persönlichen oder gemeinschaftlichen Wahl gibt es verschiedene Straßen zu nehmen, aber nur Eine ist der Gotteswille. Die Brüder der Gemeinschaft von Antiochia, über die die Apostelgeschichte heute spricht, hatten sich fastend versammelt, um die Eucharistie zu zelebrieren und vielleicht um zwei Menschen zu erkennen, um sie zu einer besonders wichtigen Mission zu bestimmen. Bei solcher Gelegenheit, wenn eine Gemeinschaft oder eine Familie sich betend versammelt, um den Willen Gottes zu unterscheiden, beiträgt der Heiligen Geist seinen Teil und die Glaubensbrüder wissen das, deswegen kann man wie in der Stelle von heute aus der Apostelgeschichte beim Berichten der Entscheidung die Worte aussagen: „Der Heilige Geist sprach“. In den Gebets- und Unterscheidungsmomenten kann der Herr jemanden, auch den Kleinsten, erleuchten, und die Gemeinschaftsverantwortlichen, die in einer Familie die Eltern sind, müssen davon bewusst sein, dass sie die Gnade bekommen haben, um im Bereich ihrer Verantwortungen zu verstehen und sich zu entscheiden. Es ist trotzdem gut, dass das Unterscheidungsvermögen aufgeteilt wird, obwohl der Heilige Geist jemanden erleuchten kann und die Verantwortlichen den Auftrag haben, die Überlegungen zu leiten, denn der Heiligen Geist auf alle bläst.

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