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Osteroktav – Donnerstag       

Zeugen der Auferstehung

…. trat Jesus selbst mitten unter sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« Da gerieten sie in Angst und Furcht und meinten, einen Geist zu sehen. Doch er sagte zu ihnen: »Was seid ihr so bestürzt, und warum steigen Zweifel in euren Herzen auf? Seht meine Hände und meine Füße an, daß ich es leibhaftig bin! Betastet mich und beschaut mich; …. Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Als sie aber vor Freude immer noch ungläubig …. fragte er sie: »Habt ihr hier nicht etwas zu essen?« Da reichten sie ihm ein Stück von einem gebratenen Fisch; das nahm er und aß es vor ihren Augen. Dann sagte er zu ihnen: »Dies besagen meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war: es müsse alles in Erfüllung gehen, was im mosaischen Gesetz, bei den Propheten und in den Psalmen über mich geschrieben steht.« Hierauf erschloß er ihnen den Sinn für das Verständnis der Schriften und sagte zu ihnen: »So steht geschrieben: Christus (= der Messias) muß leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen, und auf Grund seines Namens muß Buße zur Vergebung der Sünden bei allen Völkern gepredigt werden, zuerst aber in Jerusalem. Ihr seid die Zeugen hierfür. Lk 24,36-48

Das von Jesus leer gelassene Grab und das Ereignis der Auferstehung, das mit Freude von wenigen und Sorge von den religiösen Autoritäten empfangen wurde, hat die Stadt Jerusalem in Verwirrung gesetzt. Die Apostel leben versteckt, indem sie alle zusammen bleiben, teils um die Freude des Ereignis zu teilen, aber vor allem um sich einander Mut zu machen, während sie darauf warten, dass die Lage normal wird, um neulich in die Straßen zu gehen. In diesem Zustand erscheint ihnen Jesus und sagt zu ihnen ein offen: „Friede sei mit euch!“ und darauf folgt ein Anschwellen Sätze und Verhalten, die den Zweck haben, sie aus ihrer Furcht aufzustöbern: „Was seid ihr so bestürzt? […] Ich bin es selbst! Fasst mich doch an […]. Habt ihr etwas zu essen hier?“. Nachdem er ihnen den Geist dem Verständnis der Heiligen Schrift geöffnet hat, wo seinen Tod und seine Auferstehung schon angekündigt waren, betraut er die Aposteln mit den großen Auftrag, ab Jerusalem davon Zeugen zu sein.

„Was? Sogar in Jerusalem müssen wir mit aller Verwirrung, die da ist, beginnen? Könnten wir nicht irgendwo ruhigeres anfangen?“ haben vielleicht si in ihren Herzen gedacht. Stattdessen ist es gerade in Jerusalem, dass ihr Zeugenbeweis anfangen wird. Das erinnert mich an meinen Freund Matteo, der sich kurz zum Christentum bekehrt hatte und anfing, darüber ringsherum zu sprechen, indem er vermied, das bei der Familie zu tun, da sie jenen Wechsel als eine Extravaganz betrachten. „Nein, nein – sagte ihm Vater Fausto, Comboni-Missionar – mit deiner Familie musst du anfangen, darüber zu sprechen“. Wir auch, die seit langer Zeit zusammen beten und Zeugen unseres Glaubens gewesen sind, denken, dass es die Zeit ist, uns mehr als Zeugen der Auferstehung auszusetzen. Es ist notwendig, die Evangelisierung besonders von den Leien und den christlichen Familien wieder vorzuschlagen. Es braucht nur anfangen, spontan unseren Glauben zu leben, und der Heilige Geist wird das Übriges tun.

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