DEFL143

IV Woche im Jahreskreis – Montag

Der Angelpunkt des Betens

Sie kamen dann an das jenseitige Ufer des Sees in das Gebiet der Gerasener. Als er dort aus dem Boot gestiegen war, lief ihm sogleich von den Gräbern (= der Gräberstätte) her ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er hatte seinen Aufenthalt in den Gräbern (vgl. Lk 8,27), und niemand vermochte ihn zu fesseln, auch nicht mit einer Kette; …. Als er nun Jesus von weitem sah, kam er herzugelaufen, warf sich vor ihm nieder und stieß laut schreiend die Worte aus: »Was willst du von mir, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott: quäle mich nicht!« Jesus war nämlich im Begriff, ihm zu gebieten: »Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Manne!« …. Nun befand sich dort am Berge eine große Herde Schweine auf der Weide. Da baten sie ihn: »Schicke uns in die Schweine! Laß uns in sie fahren!« Das erlaubte Jesus ihnen auch, und so fuhren denn die unreinen Geister aus und fuhren in die Schweine hinein; und die Herde stürmte den Abhang hinab in den See hinein, …. Ihre Hirten aber ergriffen die Flucht …., sahen sie den (früher) Besessenen ruhig dasitzen, bekleidet und ganz vernünftig, …., und sie gerieten darüber in Furcht. Mk 5,1-15

Nachdem er vor mehr als zweithausend Jahren das Prinzip des Hebels entdeckt hatte, äußert Archimedes sein ganzes Erstaunen, indem er rief aus: „Gib mir einen Hebel, und ich werde dir die Welt aus den Angeln heben!“ Das ist eine Ausrufung, die die Jahrhunderte überleben hat und in allen Schulen gelernt worden ist. Es gibt keinen Studenten, der sie nie gehört hat. Außer dem Feld der Physik, sagt der Satz „Gib mir einen Hebel, und ich werde dir die Welt aus den Angeln heben!“, dass nicht im Prinzip unmöglich ist, aber es wird so in der Tat, den man trifft menschliche und natürliche Grenzen. Es ist tatsächlich unmöglich, einen so langen Hebel und einen so starken Angelpunkt zu bauen, dass man eine so große Last wie die Welt aufheben kann. Das Prinzip des Hebels ist auch für unsere geistliche Dynamik gut gültig. Es erklärt uns, wie wichtig unser Glaube und unsere Heiligkeit sind, die der Angelpunkt sind, woran der Hebel des Herrn sich lehnt, um die Probleme, die wir ihm in unseren Fragen nach Fürbitte und unseren Gebete vorstellen, wegzuräumen. Das ist, was im Ausschnitt des Evangeliums von heute passiert: Der Glaube und die Heiligkeit von Jesus erlauben die Vertreibung der Dämonen von jenem Mann. Die Macht des Herrn steht außer Frage, der schwache Punkt besteht immer in unserem Glauben und in unserer Sünde. Vor dieser Seite des Evangeliums können wir nur uns knien, wie Peter nach dem Wunderfang, und sagen: „Herr, hab Mitleid mit mir, denn ich bin ein Sünder“. Vermehrt, Herr, unseren Glauben und hilf uns bei unserem Weg zur Heiligkeit!

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