DEFL012

II Woche im Advent – Samstag

Der Streit gegen der Werte

Da stand ein Prophet auf wie Feuer, /  seine Worte waren wie ein brennender Ofen. Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, /  in Feuermassen himmelwärts. Von dir sagt die Schrift, /  du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, / um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden / und Jakobs Stämme wieder aufzurichten. Sir 48,1.9-10

Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt und er wird alles wiederherstellen. Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach. Mt 17,10-13

Um eine Vorstellung der Lage, die in Palästina entstand, als Johannes der Täufer kam, können wir an diejenige denken, die in den von den ersten nach Westen in Karawanen fahrenden Pionieren gebauten Städtchen entstand. Die Pioniere waren angekommen, indem sie zuerst den Recht des Abfahrtsorts mitbrachten; aber im Laufe der Zeit begannen die Erstgekommenen, als sie reich und mächtig geworden waren, die Gerechtigkeit nach ihrem Vorteil zu lenken, indem sie nicht zögerten, die Sheriffs und die wenigen Gesetzmänner, die unter ihnen waren, zu korrumpieren. Etwas ähnliches war in Palästina geschehen, als zuerst Johannes der Täufer und dann Jesus von Nazaret kamen. Das Volk Israel war ins Gelobtes Land angekommen, indem sie das Gesetz Moses und sein Tradition mitbrachte aber, im Laufe der Zeit, hatten die Schriftgelehrten und die Pharisäer, die die dominierenden Gesellschaftsklassen waren, so gut es nach ihrem Vorteil gelenkt, dass es ein Machtmittel wurde. Als Johannes der Täufer kam, der begann, jenen Zustand öffentlich zu verurteilen, wurde er von der ganzen gesetzlichen religiösen Gewalt bekämpft. Diese Lage kann sehr alt scheinen, aber die Botschaft des Evangeliums erfährt heutzutage dieselben Ereignisse als Johannes des Täufers. Die dominierende Kultur, die oft dem gesetzlichen Gewalt unterworfen ist, lenkt sie gerade, um sie zu einem Unterstützungs- und Bestätigungsmittel ihres Zustands und ihrer Meinungen umzuwandeln. Gott sei dank haben die letzte Päpste eine Johannes des Täufers werte Festigkeit über die christlichen Werte gezeigt. Aber es gab, und noch gibt es, einen großen Streit, der die christlichen Werte vor allem in den Bereichen der Familie und des Respekts des Lebens betrifft.

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