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XXXI Woche im Jahreskreis – Mittwoch

Wie Jesus folgen 

Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. Lc 14,25-27

Wie ist es möglich, dass Jesus seine Jünger fragt, mehr als die Frau und die Kinder geliebt zu werden? Kann man jene Bitte annehmen? Das ist natürlich eine extreme Entscheidungen, die man treffen kann, nur wenn der Ehemann oder die -Frau oder die Familie sich öffentlich dem Weg in der Folge dem Herrn widersetzten. In diesem Fall muss man allein auf den Weg machen, ohne die eigene Rolle oder die eigenen Familienverpflichtungen abzulehnen, und dazu zu beten, dass die anderen in der Familie später dasselbe tun. Das wird geschehen, wenn die Familienangehörigen werden bewusst, dass der Glaubensweg besser gemacht hat, auch in der Weise, unsere Rolle innerhalb der Familie zu spielen.

Die Bitte Jesu, dem Frau und den Kinder vorgezogen zu werden, hat trotzdem theologische und biblische Gründe, die sogar am Anfang der Zeit stammen, als „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild […] Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch“ (Gen 1, 27-28). Der Mann und die Frau wurden geschaffen, um das Bild Gottes in der Einigkeit und der Zeugung; so, insofern, als die Ehe und die Familie in Gott bleiben, bleibt auch die Segnung: „Gott segnete sie“. Da Jesus von Nazaret der Sohn Gottes und Gott selbst ist, bedeutet es, ihm die Familie vorzuziehen, neulich sich von Gott zu entfernen, wie es am Anfang der Zeit passierte. Eine Familie, die dagegen in dem Herrn entsteht und lebt, wird neulich mit Gott verbunden, wie es vor der Erbsünde war. Diese Entscheidung muss getroffen werden, indem man weiß, dass man nicht zurückkehren kann.

Es ist aber unmöglich, eine Programme zu machen, wie im Allgemeinen man tut, wenn man einen Plan führt: Man kann nur starten! Wir wissen aber, dass endlich der Erfolg garantiert ist, denn die Verwirklichung des Plans ist in den Händen des Herrn.

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